SCO für Würth POLYTOUCH® in B2B-Verkaufsshops
Materialnachschub rund um die Uhr
Einleitung
In ausgewählten Würth-Shops haben Handwerker die Möglichkeit, ihren Sofortbedarf rund um die Uhr zu decken. Würth und die Pyramid Computer GmbH haben dafür das bestehende Kiosksystem neu gedacht und weiterentwickelt.
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG aus dem baden-württembergischen Künzelsau ist das Mutterhaus und gleichzeitig das größte Einzelunternehmen der Würth-Gruppe, dem führenden Unternehmen in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial.
In Deutschland betreibt Würth 600 B2B-Verkaufsshops. Die Erfahrung zeigt, dass professionelle Handwerker ihren Bedarf auch außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten decken müssen. Deshalb wird das Unternehmen in Zukunft seinen Kunden das breite Sortiment rund um die Uhr zugänglich machen – mit Kiosksystemen von Pyramid Computer.
Gesucht auf der EuroCIS: SCO der dritten Generation
Auf der EuroCIS 2023 suchte Würth eine Nachfolgelösung für seine SCO-Systeme der zweiten Generation. Im Unterschied zur ihr sollten die Terminals der Zukunft einige spezifische Anforderungen passgenauer erfüllen sowie den Self-Checkout in Randzeiten ermöglichen.
Kioskterminals sind Schlüsseltechnologien für die Akzeptanz des Geschäftsmodells 24/6. Da in den Würth-Shops vor 7 und nach 17 Uhr kein Personal vorhanden ist, das den Kunden beim Self-Checkout unterstützen oder bei Ausfall der Selfservice-Infrastruktur das Abkassieren übernehmen kann, bedarf es hochzuverlässiger Terminals, die intuitiv zu bedienen sind und so den Kunden von der Praxistauglichkeit des Konzepts überzeugen.
Deshalb hielt Würth auf der Düsseldorfer Messe nach einem Hersteller Ausschau, dessen Systeme für ihre Qualität und hohe Ausfallsicherheit im 24/6-Betrieb bekannt sind. Das weitere Hauptaugenmerk von Würth richtete sich auf Abmessungen des Kiosksystems: Da die bisherige Kassentisch-Lösung nicht in kleinere Würth-Shops passte, sollte die neue um einiges kompakter sein.
Auch der Touchscreen erforderte eine Überarbeitung: In der zukünftigen Terminalversion plante Würth den Einsatz einer eigenentwickelten Software. Um die Benutzeroberfläche mit ihren neuen Bildschirminhalten optimal darzustellen, sollte das Landscape-Display des Vorgängerterminals einem Display im Portrait-Format weichen.
Aus dem Softwareumstieg ergab sich eine weitere Anforderung: Da die Kassenapplikation nicht mehr auf dem Betriebssystem Windows basierte, sondern auf dem im SCO-Bereich seltenen Android, hatte der Kioskhersteller eine kompatible Hardware bereitzustellen.
Außerdem war Würth ein gesichertes Terminal wichtig, damit es in unbeaufsichtigten Randzeiten nicht von Außenstehenden geöffnet werden kann. Und natürlich sollte das Aussehen des Geräts konform zum markanten Corporate Design von Würth sein. Gesucht war also der perfekte Markenbotschafter.
Gefunden bei Pyramid: Kiosksystem mit passgenauem Zuschnitt
Als Würth während der EuroCis 2023 an unserem Messestand erschien, konnten wir die Besucher mit den ausgestellten Selfservice-Lösungen beeindrucken. Indes erfüllte keine alle Anforderungen vollumfänglich.
Jedoch war unser Produktmanagement gerade dabei, ein neues SCO-Terminal zu entwickeln, das sowohl im klassischen Countertop- als auch im Kassentisch-Format erhältlich sein würde. Die modular aufgebaute Plattform ermöglichte – je nach Kundenwunsch –- die Verwendung von Touchscreens im Hoch- oder Querformat und Bildschirmdiagonalen von 15,6“ bis 23,8“. Und bei den Peripheriegeräten sollten die Kunden aus den Scannern, Druckern und Payments zahlreicher renommierter Hersteller wählen können.
Das technische Konzept überzeugte Würth und so entstand in den folgenden Monaten im Dialog ein Kassentisch-Terminal, das wir auf die spezifischen Anforderungen des Branchenriesen zuschnitten. Parallel dazu schufen wir eine Lösung für das eigene Portfolio, den POLYTOUCH® pSyCO.
Die Entwicklung von Selfservice-Systemen ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Bei Würth konnten diese jedoch deutlich reduziert werden, da sich beide Entwicklungen gegenseitig voranbrachten: Erkenntnisse aus der kundenspezifischen Lösung flossen in den POLYTOUCH® pSyCO ein – und umgekehrt Erkenntnisse aus dem pSyCO in die Lösung für Würth.
Als überaus hilfreich auf dem Weg zum endgültigen technischen und optischen Design des kundenspezifischen Terminals erwiesen sich die hochprofessionellen Renderings, mit denen wir die einzelnen Entstehungsphasen begleiteten. Sie demonstrierten Würth, wie der jeweils aktuelle Stand der Lösung sich im CI des Unternehmens und in den verschiedenen Ladengrößen präsentierte.
In der Regel verwenden unsere Kunden Kassensoftware auf der Basis von Microsoft Windows. Jedoch erlaubt das Know-how unseres Entwicklerteams in vielen Fällen, ein Terminal mit dem Betriebssystem auszustatten, das der Kunde präferiert. So auch in diesem Fall: Das Würth-spezifische Terminal verwendet Android, unser POLYTOUCH® pSyCO Windows.
Self-Checkout bei Würth: Weniger Wartezeit an der Kasse
Gerade für Handwerker mit ihren oft vollen Auftragsbüchern gilt: Zeit ist Geld, das nicht beim Materialeinkauf verloren gehen darf. Deshalb sind lange Schlangen an der konventionellen Kasse ärgerlich, vor allem bei kleinen Warenkörben.
Hier schafft der Self-Checkout mit den Kiosksystemen von Pyramid wirkungsvolle-Abhilfe:
Die Würth-Terminals der 3. Generation sind kompakt und mit ihrer Hardware bis ins Detail auf die Software-Eigenentwicklung und die Besonderheiten im Check-Out-Prozess abgestimmt. Ab sofort heißt es in den B2B-Shops von Würth: Artikel holen, scannen und fertig!
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Ihre Kontaktperson:
Maximilian Rischau, Serena Liu, Ömer Gören