Landrätin Petra Enders informierte sich bei einem Besuch unseres Produktionsstandorts in Ichtershausen, wie moderne IT-Hardware in Thüringen entsteht und ihren Weg in die Welt findet.
Am Standort Ichtershausen produzieren wir leistungsfähige KI- und Storage-Server sowie vorkonfigurierte Appliances für spezialisierte IT-Infrastrukturen wie Azure Local, Local AI und Object Storage. Zum Fertigungsportfolio gehören außerdem Kiosksysteme für den Selfservice in der Systemgastronomie, dem Retail und weiteren Branchen sowie Touch-PCs und Touch-Monitore u. a. zur Maschinensteuerung in der Industrie.
Beim Rundgang durch die Produktion tauschte Petra Enders sich mit Werkleiter Stefan Trenkle, Produktionsleiter Enrico Dietz sowie Wolfgang Lang, verantwortlich für Personal und Finanzen, über den Standort und seine Entwicklung aus. Ichtershausen ging 2007 in Betrieb und wurde seither umfangreich erweitert. Die Werkshallen liegen direkt am Ortseingang und gehören heute so fest zur Gemeinde wie die historische Nadelfabrik, das Bürgerhaus und das Heimatmuseum. Mit rund 50 Beschäftigten sind wir zudem ein wichtiger Arbeitgeber für den Ort und die Region. Ferner bilden wir dort Nachwuchskräfte zu IT-Systemelektroniker*innen und Fachlagerist*innen & Fachkräfte für Lagerlogistik aus.
Letztes Jahr flossen rund 300.000 Euro flossen im letzten Jahr in die Renovierung einer Halle. Brandschutz, Strom- und Netzwerktechnik wurden erneuert sowie ein tragfähigerer ESD‑Boden verlegt. Durch die Maßnahmen stehen nun mehr Fläche und Flexibilität für die Fertigung großformatiger Systeme zur Verfügung. Kürzere Materialwege, effizientere Abläufe und zusätzliche Kapazitätsreserven verbessern Produktivität und Arbeitssicherheit. Eine Photovoltaikanlage mit 95 kW unterstützt zudem die nachhaltigere Energieversorgung des Standorts.
Viele Server, Kioske und Touch-Devices entstehen in manuellen und teilmanuellen Fertigungsschritten. Dabei werden unterschiedliche Komponenten wie Gehäuse, Platinen, Lüfter, Kabel und weitere elektronische Bauteile zu kundenspezifischen Lösungen zusammengeführt. „Wir freuen uns, dass sich die lokale Politik für unseren Produktionsstandort und die hier entstehende Technologie interessiert“, sagt Wolfgang Lang. „Ichtershausen steht für industrielle Fertigung, technisches Know-how und die Erfahrung unserer Mitarbeitenden.“
Die Thüringer Allgemeine berichtete am 14.10.2026 ausführlich über den Besuch der Landrätin und stellte insbesondere die Verbindung aus regionaler Fertigung, Handarbeit und international gefragter Hightech heraus. Den vollständigen Artikel gibt es hier.





